Öffnungszeiten

Nächste Öffnungszeit:

09. September 2017
bis einschließlich
05. November 2017

Voraussichtliche Öffnungszeit
im Frühjahr 2018:

10. März 2018
bis einschließlich
06. Mai 2018




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Sonn- und Feiertag: ab 15.00 Uhr
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Tel. 07223-911531

info@steinels-strausse.de

ueber-uns

Wie alles begann

1991 gründeten die Eltern Martin Steinels die Straußwirtschaft, die er 2002 übernahm. Seitdem bewirtschaftet Martin Steinel im Nebenerwerb auf rund 85 Ar seine Reben, dazu kommen etwa 90 Ar, auf denen er Obstbäume für die Schnapsgewinnung anbaut. Hauptberuflich ist er bei der Stadt Baden-Baden als Busfahrer tätig, wo er sich mit einem Kollegen die Stelle im Vierteljahresrhythmus teilt. Diese Aufteilung kommt seiner Arbeit für den eigenen Betrieb entgegen, da er im Früh- und Spätjahr als Busfahrer pausiert, um sich dem Obst- und Weinbau widmen zu können. "Alleine könnte ich die ganze Arbeit aber nicht schaffen", betonte Martin Steinel und sprach dabei die vielen Helfer aus Familie, Freundes- und Bekanntenkreis an, die immer dann mit anpacken, wenn es rund geht. Seit dem plötzlichen Tod seines Vaters im Januar müsse man immer wieder eigene Lösungen erarbeiten, was oftmals gar nicht so einfach sei.

Martin Steinel

Bereits vor mehr als neunzehn Jahren entschlossen sich Martins Eltern, Gertrud und Josef Steinel, ihren eigenen Wein selbst zu vermarkten. Bestärkt wurde Vater Josef Steinel vor allem durch seine Sangeskameraden, die schon des Öfteren in den weinigen Genuss von Steinels Erzeugnisse gekommen waren und kurzerhand ein "Straußenschild" kreiert hatten. "Damit war eigentlich der Grundstein gelegt", erinnert sich Martin Steinel zurück, der von Anfang an in der elterlichen Straußwirtschaft mitanpackte, sie mitentwickelte und viel Herzblut investierte. So war es für ihn auch keine Frage, den Betrieb zu übernehmen, als seine Eltern das Rentenalter erreicht hatten. Seitdem Tod der Mutter 2002 und dem Tod des Vaters 2005 führt er die Einrichtung erfolgreich weiter.

Spezialitäten

Viele deftige Spezialitäten, wie Zwiebel- und Flammkuchen, sowie rustikale Vesperplatten, (siehe Speisekarte Link) sind im Laufe der Jahre auf Anregungen von Kunden entstanden. "Uns ist ganz wichtig, dass wir Rückmeldung von unseren Besuchern erhalten, was wir ändern oder beibehalten sollen", betont der Straußenbetreiber. Ganz klar zu den Favoriten zählt bei Steinels der Flammkuchen, der ausschließlich aus frischen Zutaten zubereitet wird. "Auch Sonderwünsche sind jederzeit möglich", erklärt Martin Steinel. Außerdem wird in der Küche auf Frische und Qualität gesetzt. Fertige oder halbfertig zubereitete Produkte haben bei Steinels nichts verloren.

Sortimentsaufstockung

Etwa 7000 Liter Wein erzeugt er jährlich, die im eigenen Laden und natürlich in der Straußwirtschaft verkauft werden. Der Kontrolleur des staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg besucht Martin Steinel unangekündigt und mehrmals bei jeder Ernte und beim Ausbau des Weines.Dabei entnimmt er die Proben, die im Weinbauinstitut in Freiburg untersucht werden. Es ist somit gewährleistet, dass nur einwandfreier Wein, aus kontrolliertem und nicht belastetem Anbau ausgeschänkt und verkauft wird.
Auf eine Qualitätszertifizierung verzichtet Steinels Straußenwirtschaft, wegen der verhältnismäßig geringen Weinmenge und des breiten Weinspektrums. Zwar müsse er seine Weine daher offiziell als Tafel- oder Landwein vermarkten, aber die eigentliche Güte stehe hinter einem Qualitäts- oder Kabinettwein nicht zurück, erklärte er zufrieden mit seinen Produkten. Aufgrund dessen, kann der Landwein preisgünstig dem Kunden angeboten werden.
Die Palette des Hochprozentigen reicht vom Mirabellenwasser bis zum traditionellen Schwarzwälder Kirschwasser, während Martin Steinel beim Weinbau auf Müller, Riesling, Weiß- und Spätburgunder setzt. Der neu hinzugekommene Chardonnay erfreut bei seinen Gästen großer Beliebtheit. Eine Besonderheit kann er mit dem frühen "Findling"("Reißer" oder "Süßer") seinen Gästen im Spätjahr bieten. Dazu lässt man sich ein rustikales Vesper, Zwiebel- oder Flammkuchen schmecken.